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Tobias Becker

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Malerei, Objekt/Installation, Fotografie und Film

1998 – 2005 Studium der Bildenden Kunst an der Universität der Künste in Berlin,
1. Staatsexamen (Großfach Bildende Kunst StR)
2001/02 Erasmus-Stipendium an der Willem de Kooning Akademie in Rotterdam
2007 Lehrauftrag am Institut für Plastisches Gestalten – Intermediäre künstlerische Praxis an der Technischen Universität Berlin
2007/08 Fulbright-Stipendium, University of Illinois at Urbana-Champaign, USA

Tobias Becker stellt in seinen Arbeiten Seh- und Denkgewohnheiten in Frage: Durch sein Spiel mit Raum und Perspektiven führt er den Betrachter in seiner subjektiven Wahrnehmungsfähigkeit und Vorstellungskraft nicht nur in die Irre, sondern auch an seine Grenzen.

www.tobiasbecker.net


Aurelia Gratzer

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Die Bildwelt von Aurelia Gratzer ist eine rein malerische. Die Problemstellungen der Malereigeschichte werden in ihren Bildern reflektiert und finden ihre Lösung in einer sehr subjektiven Vorgehensweise. War die Malerei über Jahrhunderte dazu da, ein Abbild der Realität – einen so genannten Blick aus dem Fenster – auf die Leinwand zu bannen, so stellt gerade Aurelia Gratzer ganz bewusst diese Abbildhaftigkeit in Frage.
Ausgang ihrer Werke sind Fotografien – teils selbst gemachte, teils aus Zeitschriften entlehnte. Die Räume, die uns entgegentreten, sind Mittel zum Zweck. Die zentralperspektivische Wiedergabe der Räumlichkeiten wird zerlegt in einzelne Flächen. Fein säuberlich erarbeitet sie sich, gleichsam eines Drehbuches, die Vorgehensweise ihrer Malerei, in der die Vorlage aufgeteilt wird in flächige Zitate der Malerei, die dann wieder in eine eigene, spannende Dreidimensionalität umgewandelt wird.


Philipp Hennevogl

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Linolschnitt, Holzschnitt und Malerei

1988-1994 Studium der Freien Kunst / Malerei an der Universität GhK Kassel
1994 Erasmus Stipendium in Madrid, 2003 Künstlerförderung Berlin (Werkvertrag)

Philipp Hennevogl benutzt das Linol- bzw. Holzschnitt-Verfahren wie einen Fotoapparat. Mit den traditionellen Instrumenten Platte und Messer hält er reale Momente, das Hier und Jetzt detailgetreu fest: Freunde und Bekannte in Alltagssituationen, in Wohn- und Arbeitsräumen sowie Portraits, Stilleben und Stadtszenen.

www.philipp-hennevogl.de


William Hundley

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Fotografie

Die Galerie Hunchentoot zeigt unter dem Titel „Entoptic Phenomena“ Fotoarbeiten aus verschiedenen Werkgruppen der „Floating Fabric Series“ von William Hundley.
Der Künstler greift in seinen Arbeiten in die Wahrnehmung von Realität ein. Seine Straßenszenen zeigen geisterhafte, fließende und fliegende Objekte, die mysteriöse Synthesen aus fotografischer und performativer Kunst bilden. Die Kompositionen aus Hintergrund, Akteuren und Verhüllungen überzeugen in ihrer Verbindung von Humor und Ästhetik. Die Arbeiten untergraben Setzungen und Wahrheiten, wirken aber nicht nur als technische Tricks, sondern werfen die Frage auf, in wie weit der Wahrnehmung überhaupt zu trauen ist.


Enda O Donoghue

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Malerei

Die Malerei von Enda O´Donoghue stellt die üblichen Verwertungs- und Publikationswege der Kunstvermittlung auf den Kopf.

Während üblicherweise die Malerei fotografiert, digitalisiert und im Netz dem anonymen Betrachter zugeführt wird, greift er auf anonyme Alltagsphotos aus dem Internet zurück, die er abfotografiert und sie dann in Form von Malerei in den Kunstkontext einschleust.

Die Malerei, sonst in hohem Maß mit Originalität assoziiert, wird an das Ende der Verwertungskette gerückt. Der Künstler ermittelt detektivisch die Urheber und läßt sich die Nutzung ihrer Fotos autorisieren. Er durchbricht dadurch das dem Internet eigene Wechselspiel von Zeigelust und klandestiner Anonymität, indem er die zufällig dargestellten Personen und die Fotografen in das Licht der Galerie bringt.

www.endaism.com


Tom Schmelzer

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Skulptur und Installation

Die Arbeiten von Tom Schmelzer behandeln elementare Fragen: Warum ist Martin Creed berühmt? Kann man Kreator sein, ohne Kreationist zu sein? Gibt es einen anthropogenetischen Zusammenhang zwischen Gottesanbeterin und Giraffe?

Der Betrachter wird den roten Faden des Kunstdiskurses zunächst vermissen. Er wird sich nicht mit einem selbstreferentiellen, hermetischen Oeuvre beschäftigen. Er wird Dinge sehen, die keine Kunst sind. Und, man traut es sich kaum zu sagen, er wird Spaß haben.

www.tomschmelzer.com


Gregor Stephan

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Fotografie

2003-2005 Fotografie am Schiffbauerdamm (FAS) Berlin,
2005-2006 Master in Photography and Urban Cultures, University of London, Goldsmiths College.
2003 Alfred-Döblin-Stipendium, Akademie der Künste Berlin.
2006/07 Vorträge, u.a. am Goldsmiths College, University of London,

Gregor Stephan konzentriert sich in seinen Fotoserien auf die Auswirkungen von Moderne (Technik und Wirtschaft) auf Raum und Licht. Es werden Momente der Leere zwischen Anfang und Ende, Vergangenheit und Zukunft (Kalkheim 2004/05) sowie zwischen Schönheit und Fremdheit bzw. Unheimlichkeit. (beautiful field 2005/06) sicht- und spürbar.

www.gregorstephan.de


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